Rektor

R KMSeit August 2013 wird die Aloisius-Grundschule Ahrweiler von Rektor Klaus Mührel geleitet.
Er ist von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 16:00 Uhr unter Tel. 02641 / 3386 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Konrektorin

KR CW 2015Unser Rektor wird seit August 2014 von unserer Konrektorin Claudia Weber bei seiner Arbeit und seinen Aufgaben unterstützt bzw. vertreten. Auch sie ist von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 16:00 Uhr unter Tel. 02641 / 3386 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Sekretärin

UG 2015Unsere Sekretärin Ulrike Gilles ist die erste Ansprechpartnerin für alle Schüler, Lehrer und Eltern an der Aloisius-Grundschule Ahrweiler. Sie ist im Sekretariat von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 12:30 Uhr unter Tel. 02641 / 3386 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Hausmeister

TM 2015Die gute Seele in unserer Schule ist unser Hausmeister Thomas Müller. Er sorgt im Hintergrund dafür, dass alles nicht nur sauber und gepflegt, sondern auch für den normalen Schulablauf eingerichtet ist und funktioniert.

Unser pädagogisches Konzept

Die Aloisiusschule Ahrweiler ist eine dreizügige Grundschule. Sie ist seit 2001 Schwerpunktschule, das heißt, auch Kinder mit einem besonderen Förderbedarf können unsere Schule besuchen.
Zu unserem Kollegium gehören folglich GrundschullehrerInnen, FörderschullehrerInnen und eine pädagogische Fachkraft. Dies ermöglicht uns eine Optimierung im Umgang mit Heterogenität und des individuellen Förderns. Ein Schwerpunkt hierbei ist die präventive Arbeit in Klassenstufe 1 mit besonderen Angeboten zur motorischen und visomotorischen Entwicklung. Darüber hinaus haben die Schüler aller Klassenstufen die Möglichkeit, gemäß ihren Fähigkeiten zusätzliche Förderungen zu erhalten.

Soziales Lernen
Der Auftrag zur Integration rückte das soziale Lernen weiter in den Vordergrund unserer pädagogischen Ziele. In diesem Rahmen findet im 3. Schuljahr eine mehrwöchige Ausbildung der Schüler zu Streitschlichtern statt.
Ein schulinterner Studientag führte das Kollegium in die Arbeit mit dem Präventionsprogramm "Ich - Du - Wir" des Landes Rheinland-Pfalz ein, das sich mit dem sozialen Lernen auf allen Altersstufen der Grundschule beschäftigt.
Sowohl das Streitschlichterprogramm als auch das Präventionsprogramm "Ich - Du - Wir" bereiten unsere Schüler auf die Arbeit in vielen weiterführenden Schulen der Umgebung vor, die an diese Programme anknüpfen.

Qualitätsentwicklung
Schwerpunkte unseres Qualitätsprogramms:
1. Kooperation mit Grundschulen
2. Intensivierung der Zusammenarbeit mit Eltern
3. Stärkung des Leseverständnisses als Basiskompetenz
4. Kooperation mit Kindergärten
5. Kooperation mit weiterführenden Schulen
6. Umsetzung der neuen Rahmenpläne
7. Fortbildungsplanung
8. Schulinterne Evaluation
9. Erhaltung und Ausbau des Schulprofils

Leseförderung
Im Rahmen der schulinternen Qualitätsentwicklung wurde in Absprache mit der Schulaufsicht der Entwicklungsschwerpunkt "Leseförderung" ins Auge gefasst. Ziel ist es, die Leseleistung des einzelnen Schülers ausgehend von seinem jetzigen Lernstand, zu steigern.
Hierfür wurde kurz vor den Sommerferien in den Klassen 1 - 3 ein Lesetest durchgeführt, um die Lernausgangslage festzustellen. Im Verlauf des laufenden Schuljahres soll mit speziellen Fördermaßnahmen sowohl die Lesegeschwindigkeit wie auch die Sinnentnahme gesteigert werden. Zur Überprüfung unseres Erfolges soll auch kurz vor den Sommerferien der o.g. Lesetest durchgeführt werden und die Leistungsentwicklung der Schüler ermittelt werden.
So hoffen wir einerseits, möglichst optimale Förderkonzepte bereitzustellen und andererseits jeden Schüler - unabhängig von seinem durchschnittlichen Leistungsniveau - individuell zu fördern und seine Leistungsentwicklung zu beurteilen.
In diesem Rahmen danken wir besonders den "Leseeltern" für ihre engagierte Unterstützung!
 
 

Schwerpunktschule im Kreis Ahrweiler

Wie bereits erwähnt ist die Aloisiusschule Ahrweiler seit 2001 Schwerpunktschule, das heißt, auch Kinder mit einem besonderen Förderbedarf können unsere Schule besuchen. Daher möchten wir hier Ihnen einige Informationen zu diesem Thema geben.
 

Aufnahme an der Schwerpunktschule
  • ›Kinder mit vermutetem Förderbedarf müssen an der Grundschule des Einzugsbereiches angemeldet werden.
  • Die Grundschule stellt diese Kinder zur Überprüfung ins sogenannte Meldeportal ein.
  • ›Gutachten wird durch Förderschullehrer erstellt und Förderschwerpunkt festgestellt.
  • Gutachten wird den Eltern durch Schulleiter der Förderschule eröffnet.
  • Mit den Eltern wird über den für das Kind geeigneten Förderort (Förderschule, Schwerpunktschule oder auch Verbleib in der Grundschule) beraten.
  • Keine Aufnahme des Kindes an der Schwerpunktschule ohne förderdiagnostisches Gutachten möglich.


Rahmenbedingungen vor Ort

Personell:

Zusätzlich zu den GrundschullehrerInnen:
  • ››3 Förderschullehrerinnen mit derzeit insgesamt 47 Unterrichtsstunden
  • ››1 Pädagogische Fachkraft mit derzeit 20 Stunden
  • ›Das bedeutet in diesem Schuljahr 2013/14: pro Integrationsklasse sind 5 – 8 Stunden pro Woche durch eine Grundschullehrerin und eine Förderschullehrerin bzw. Päd. Fachkraft doppelt besetzt.
  • ››Es wird versucht, diese Doppelbesetzungen in den Fächern vorzunehmen, in denen das Kind die größte Unterstützung braucht.
  • ››Einige Kinder erhalten im Schulalltag Unterstützung durch eine Integrationshelferin.

Raumausstattung:  
  • Integrationsklassen erhalten bevorzugt einen Klassenraum mit Nebenraum (Rückzugsmöglichkeit für Kinder mit Förderbedarf)
  • ›Kombinierter Snoozleraum und Raum der Sinne (weitere Rückzugsmöglichkeit mit Ruhe-Ecke, vielfältiges Material zur Wahrnehmungsschulung in allen Bereichen)
  • ›Förderraum - geteilter Raum für 2 Fördergruppen zu maximal 6 Schülern , intensive Förderung in der Kleingruppeusätzlich


Pädagogisches Konzept
  • Alle Kinder, insbesondere die mit Förderbedarf, sind verschieden und werden da abgeholt, wo sie stehen.
  • ›Daher kann es kein allgemein gültiges Konzept für alle Schüler geben.
  • ›Zu Beginn der Förderung steht eine ausführliche Diagnostik um die individuellen Voraussetzungen des jeweiligen Schülers festzustellen. (Informelle Tests, Beobachtung im Unterricht, Wahrnehmungstests, Gespräche mit den Eltern und anderen an der Erziehung und Förderung des Kindes Beteiligten, etc.)
  • ›Auf dieser Grundlage wird für jedes Förderkind ein individueller Förderplan erstellt. Dieser Förderplan ist allen an der Förderung beteiligten Lehrkräften sowie den Eltern jederzeit zugänglich und einsehbar.
  • ›Regelmäßige Absprachen/Planung durch Grundschullehrerin und Förderkräfte
  • ›Spezielles, für die individuelle Förderung geeignetes Material wurde und wird weiterhin angeschafft und bereitgestellt.


Schulalltag

  • ›Wann immer möglich, werden alle Kinder gemeinsam unterrichtet. Inhalte werden, wenn notwendig, für die Förderschüler im Niveau vereinfacht und/oder in der Menge reduziert.
  • ›Wenn dies nicht möglich ist, arbeitet der Förderschullehrer mit dem Kind auf dem ihm entsprechenden Niveau.
  • ›Für die Stunden, in denen kein Förderschullehrer dabei sein kann, wird dem Kind Arbeitsmaterial auf seinem Niveau bereitgestellt, Tages-oder Wochenpläne kommen zum Einsatz.
  • ›Manchen Kindern steht im Schulalltag eine Integrationshelferin zur Seite.
  • ›In regelmäßigen Abständen werden Förderpläne für jedes Förderkind erstellt. Diese können jederzeit von den Eltern eingesehen werden.
  • ›Regelmäßige Gespräche/Absprachen mit den Eltern sind wünschenswert.
  • ›Rücksprache/Kooperation mit anderen, außerschulischen Therapeuten, wenn von den Eltern gewünscht.

 
 

Schulname


Der hl. Aloisius und die Aloisiusschule

Diese Schule trägt den Namen des Heiligen Aloisius Gonzaga. Aloisius war der Sohn des Markgrafen Ferdinand Gonzaga. Als Kind musste er die großen Feste an den italienischen Fürstenhöfen mitfeiern. Mit zunehmendem Alter aber wandte er sich davon ab. Ihm lag ein Leben mit Gott, in Demut und Bescheidenheit näher als das glanzvolle, üppige Leben an den Höfen. So trat er im Jahre 1585 in den Orden der Jesuiten ein. Im Pestjahr 1591 widmete er sich so sehr den Opfern der Pest, dass er selbst daran erkrankte und am 21. Juni 1591, erst 33 Jahre alt, starb.

Der Überlieferung nach sollen Jesuiten im Hofe des jetzigen Hotels „Drei Kronen" in der Niederhutstraße die Jugend von Ahrweiler religiös betreut und mit ihnen, wie die großen Schützen, den Vogel von der Stange geschossen haben. Sie machten auch ihren jüngsten Heiligen, den hl. Aloisius, zum Schutzpatron der Ahrweiler Jugend. Bald aber wurde das Aloisiusfest und das Schießen mit der Armbrust auf einen Holzvogel von der Ahrweiler Volksschule als Schulfest übernommen. So stammt das älteste Königsschild aus dem Jahre 1813, das älteste Zepter aus dem Jahre 1816, so dass das Aloisiusfest heute auf eine mehr als 170jährige Tradition zurückblicken kann.

Sorgsam pflegte die Lehrerschaft der Ahrweiler Volksschule stets das Brauchtum am Aloisiustage, das seit den 60er Jahren dieses Jahrhunderts nach einem festen Ritus abläuft. Vor allem nehmen auch ehemalige Aloisiusjungen und Jubilare an dem Festgeschehen teil. Die aktiven uniformierten Aloisiusjungen ergänzen sich immer aus der Schülerschaft der Ahrweiler Volksschule.
Als jedoch 1974 die Klassen 5 bis 9 in eine neue Hauptschule umzogen, verblieb das Aloisiusfest im alten Ahrweiler Schulgebäude, das seit den 50er Jahren den Namen „Aloisiusschule" trug. Die Teilnahme am Aloisiusfest wurde dann aber von dem neu gegründeten Verein „Aloisiusjugend Ahrweiler von 1813 e. V." auch für die Schüler der weiterführenden Schulen des Stadtgebietes geöffnet.

Mit dem Umzug der „Grundschule Ahrweiler – Aloisiusschule" in dieses Gebäude im Dezember 1983 erhielt auch das neue Schulgebäude in Wahrung der Tradition den Namen
Aloisiusschule Ahrweiler.